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AGILITY IS FUN!
Agility ist unser
Hobby mit unseren Hunden. Das Wichtigste ist der Spaß und es gibt dem
Hund die Möglichkeit zur Arbeit, die er braucht. Mit dem gut
ausgebildeten Hund durch einen Agilityparcours flitzen, den Eifer,
die Aufmerksamkeit, die Spannung am Start
erleben, das ist fun! Für uns ist Agility der Hundesport der zu
unseren Hunden und uns passt.
 
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Chipsy
startet für unseren Verein erfolgreich in der Kategorie A2 Large auf
Turnieren. Sie hat eine gute Technik und durchläuft den Parcours zumeist
fehlerfrei. Ihr Laufstil ist für mich perfekt. Sie ist ein sehr führiger
Hund, fetzt wendig und schnell durch den Parcours. Aufmerksam, triebig
und trotzdem ausgeglichen. Sie reagiert auf kleinste Körperbewegungen,
springt elegant, mit den Hinterläufen unter den Körper gezogen. Nach nur wenigen Turnieren ist Chipsy in die A2
aufgestiegen. |

Agility is fun? Man sollte dabei
nicht übersehen, wie lang und manchmal auch mühselig die Ausbildung bis zu einem
solchen Ergebnis ist. Der Hund soll im Bruchteil einer Sekunde auf unsere
Kommandos reagieren, die Richtung ändern, auf der Kontaktzone verharren und dann
wieder durchstarten. Wenn man das bedenkt, erkennt man, wie viel Gehorsam
dahinter verborgen ist. Nie sollten wir dabei vergessen, dass unser Hund sein
Bestes für uns gibt und uns nicht „ärgern“ will. Ist in einem Lauf, vielleicht
auch in einem für uns wichtigen Turnier, ein Fehler passiert oder haben wir ein
„Dis“ und strafen wir unseren Hund dann mit Ignoranz oder schimpfen ihn aus,
dann haben wir etwas falsch verstanden. Ehrgeiz okay, aber nicht Erfolg um jeden
Preis. Wenn wir das nicht vergessen, dann ist Agility auch in hohen
Leistungsklassen fun. Das allerwichtigste vor allem aber, ist dass die Knochen halten und daran
sollte auch jeder denken, der nach Erfolg strebt. Gesund geht vor und der Hund
sowieso. Keine andere Sportart bewirkt eine so hohe Belastung auf Knochen,
Gelenke und Muskulatur. Daher ist es sinnvoll, bevor man mit Agility beginnt,
den Hund auf HD zu Röntgen, um diese nicht durch Training noch zu
verschlechtern. Wenn der Hund eine mittlere oder schwere HD hat, ist es
verantwortungsvoller auf Agility zu verzichten.

Leya hatte von Anfang an eine
wahnsinnige Energie und Begabung beim Training. Sie ist sehr schnell und springt
weit, deshalb
dirigiere ich sie meist aus der Entfernung. Wenn es losgeht zittert und fiepst
sie, es ist manchmal nicht einfach. Ihr Sprungstil ist flach mit nach
hinten überstreckten Hinterläufen. Da sie ein sehr triebiger Hund ist,
verliert sie dabei auch manchmal den Kopf und reißt die Stangen. Sie läuft in der
Leistungsklasse A3 Midi.
Agility setzt auf Gewandtheit,
Fitness und schnelle Reaktion. Nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf. Hund
und Hundeführer müssen hervorragend harmonieren, ferner ist absoluter Gehorsam
notwendig, um den Parcours, der zusammengestellt ist aus bis zu zwanzig
verschiedenen Hindernissen, zu durchlaufen. Hierbei ist zu unterscheiden
zwischen dem A-Lauf, dem ersten Lauf, bei dem es außer einfachen Sprunghürden
auch Kontaktzonengeräte (Wippe, A-Wand, Laufsteg) gibt und dem Jumping, dem
zweiten Lauf, bei dem die Kontaktzonengeräte fehlen und das Team (Hund + Führer)
die "üblichen" Geräte wie Tunnel, Weitsprung und Slalom in vorgegebener
Reihenfolge fehlerfrei, perfekt und schnellstmöglich bewältigen muss. Agility
Turniere stehen Hunden offen, die mindestens 18 Monate alt sind und eine BH
Prüfung bestanden haben. Ein empfehlenswertes Buch:
Agility - vom Junghund zur Leistungsklasse
von Alexandra Roth und Regula Tschanz-Haas. Mit vielen, gut nachvollziehbaren
praktischen Übungen, für die es für zahlreiche Schrittfolgen farbige Bilder
gibt. Bereits mit ein paar Hürden können etliche Sequenzen im eigenen Garten
trainiert werden. Ein gutes Buch für Einsteiger:
Agility - Spaß und Sport im Team von Elke
Calmbacher. |
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