Fuego del Norte
25.02.2026

Wir sind zurück

Zurück aus Frankreich und wieder daheim in good old Germany.

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Nein, wir spüren nicht wirklich die Freude über das Zuhause, auch wenn Petrus uns für uns angenehmen Temperaturen begrüßt hat (ok, auf den Regen könnten wir verzichten).

Wie jedes Mal, wenn wir aus Frankreich zurückkehren, fällt uns auf, wie begrenzt wir hier in Deutschland sind. Und wie stark wir uns einschränken oder einschränken lassen.

Eine ganz andere Mentalität, die fängt schon in dem Moment an, wenn wir über die Grenze fahren und von deutschen Kennzeichen umgeben werden. Drängeln auf der Autobahn, risikoreiche Überholmanöver.

So etwas findet man in Frankreich nicht. Gelassenheit und Entgegenkommen, auch auf der Autobahn, kennzeichnet die Mentalität. Sei es auf dem Parkplatz vor dem Bäcker, sei es am Strand, wenn unsere Hunde voraus rennen. Keine Ignoranten, die meinen, ihnen gehört der Strand ganz alleine. Die Franzosen nehmen das Leben, wie es kommt und trachten nicht danach, es dem Gegenüber schwer zu machen.

Jetzt sitzen wir hier mit einer ausgeprägten Anpassungsstörung und sinnieren darüber ob Gott dauerhaft in Frankreich lebt und die Menschen daher dort anders sind. Und warum es heute schwerer ist, freundlich zu sein, als herumzuknurren. Haben wir zu viel Sauerkraut verzehrt? Haben wir uns im Wald der Verkehrsschilder verirrt?

Wir trinken einen Café au lait und führen hier nun das französiche „La Vie est belle“ ein. 

Gott lebt in Frankreich… ;o)

Entspannte Mitfahrer

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